le.f.t – lesbische.film.tage graz 2012

Zwischen Vielfalt und Differenz – le.f.t 2012

Lesbische und schwule Biografien erzählen vom Anderssein, das eint und von Individuen, deren Erlebnisse einzigartig sind. Widerstände, Ängste und Befreiungsschläge sind oft gleich und dennoch nie dieselben, wie auch das Erleben sich nicht in eine einheitliche Erzählung fassen lässt. Zwischen Gemeinschaft und Individualität, Nähe und Enge, liegen Lebensrealitäten, die das lesbische Gemeinschaftsgefühl bestätigen und ihm zuwiderlaufen. Filme zeigen oft klassische Themen queerer Biografien und reproduzieren diese als kollektive Erzählungen.
Doch eine einheitliche „lesbische Identität“ gibt es nicht. Die sechste Auflage von le.f.t widmet sich der Vielfalt und den Differenzen lesbischen Lebens. Die in diesem Jahr gezeigten Filme vermitteln das Gemeinsame und Verbindende, geben aber auch einer differenzierten und dezentrierten Darstellungsweise Raum. Zwischen Gegensatz und Vollendung geht es um die Sichtbarmachung lesbischer Lebensentwürfe, um das was sie eint und was sie einzigartig macht.
Der Kunst- und Kulturverein Gundl als Kooperationspartner programmiert einen schwulen Film überdie Trotzigkeit der Liebe gegenüber sexuellen Schubladen.

Viel Vergnügen wünschen

Uma Höbel, Martina Kump, Eva Taxacher

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